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E.T. Wenn ein Herz denkt
Ich halte E.T. für einen dieser Filme, den man gesehen zu haben glaubt, und den man doch kaum je wirklich angeschaut hat. Steven Spielberg macht darin etwas Geniales:
Die Erwachsenen kommen kaum vor.
Man sieht sie angeschnitten, von hinten, auf Bauchhöhe.
Hosen, Mäntel, Schlüsselbunde.
Autorität ohne Gesicht. Die Welt gehört den Kindern.
Und der Mutter.
Und einem Wesen, das aus dem All kommt, oder aus einer anderen Schicht der Wirklichkeit. Erst als E.T. für tot erklärt
23. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Das pädagogische Smiley-Regime
Wissen Sie, meine lieben Freunde, es gab einmal eine Zeit, da besass ein Kind noch so etwas wie Würde. Sie erinnern sich vielleicht dunkel daran: kleine Menschen, die Fehler machen durften, ohne dass man ihren emotionalen Zustand auf einer öffentlichen Hinrichtungstafel markierte. Heute hingegen herrscht in den Schulen ein System, das man nur als pädagogisches Wettrüsten der Piktogramme bezeichnen kann. Ein Kind vergisst die Hausaufgaben und schon marschiert es nach vorne um
2. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Wenn Noten mehr wiegen als Menschen
Spät am Abend liegt das Haus still. Alles schläft. Und in dieser Ruhe spürt man die Gedanken am klarsten, die sich tagsüber in der Hektik verlieren. Heute dachte ich über das Prüfen nach. Über Noten. Über das System, das uns vorgibt, gerecht zu sein. Die Schule gaukelt Menschlichkeit vor. Sie sagt: Jeder zählt. Jeder Einsatz wird gesehen. Wir berücksichtigen alles. Sie predigt Empathie, sagt, dass man sich bemüht, dass jedes Kind wichtig ist. Und doch – dann steht da diese No
12. Nov. 20252 Min. Lesezeit
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